Halong Bay February 19, 2018

Ein Papier das aufzeigt wie die Tour am Halong Bay verlauft mit Bus, Schiff, Übernachtung, Essen, Wandern, Bungalow auf Cat Ba.
2 Tages Trip am Halong Bay. (Flyer Ocean Tour)

11. Stopp unserer Weltreise als Backpacker 

February 19 - 21 , 2018 Halong Bay / Cat Ong, Vietnam

 

2 Tages Tour gebucht mit:

Ocean Tours, Hanoi Vietnam

 

Unterkunft

 

 

-Hibiscus Cruise

-Bungalow auf der Privat Insel Cat Ong

 

Anreise 

 

Von Hanoi - Halong Bay

 

 

Abfahrtsort Ocean Tour Büro um 7:30 Uhr, mit Bus bis zum Bootssteg.

Fahrt mit kleinem Boot hinüber zum Hibiscus Cruise.

 

Reisezeit:  3 Stunden bis zum Steg.

Reisekosten im Gesamtpaket inklusive.

 

Gesamtpaket Kosten:  9'384'000.- VND, CHF 390.- für zwei Personen.

 

Themen

      • Anreise per Bus und Boot
      • Zimmervergabe und Mittagessen
      • Kajak in dunklen und hellen Höhlen
      • Vietnamesische Hüte bemalen
      • Lebensmittelvergiftung
      • Cat Ba Nationalpark
      • Meine erste Reise ohne Simon
      • Jin Shin Jyutsu
      • Bungalow auf der privat Insel Cat Ong
      • Fazit

Hibiscus Cruise

Anreise per Bus und Boot

Die Anreise lief problemlos ab. Um 7:30 Uhr fanden wir uns beim Büro ein, bekamen ein kleines Essenspaket und bestiegen den Bus. Viet unser Reiseleiter stellte sich kurz vor, er war jung und erfrischend. Die Fahrt verschliefen wir und als wir am Steg ankamen, konnten wir gleich, von Viet angeführt, ein kleines Boot besteigen, welches uns alle zu unserer Hibiscus Cruise bringen würde. 

Wir hatten das Schiff, welches uns im Ocean Tour Büro auf dem Computer gezeigt wurde fotografiert, damit man uns im Nachhinein nicht ein anderes andrehen konnte. Es war tatsächlich das Schiff vom Foto.

Freudig betraten wir es.

Ein Schiff namens Hibiscus auf dem Halong Bay, Drohnenaufnahme.
Stefanie und Simon auf dem Hibiscus Cruise.

Zimmervergabe und Mittagessen

Menschen am Tisch essen divere Mahlzeiten zu Mittag mit neuen Freunden.
Lunch auf dem Hibiscus Cruise.

Als wir das Schiff betraten, war bereits ein Tisch für unsere Gruppe gedeckt, an dem wir Kaffe und Tee erhielten.

Viet, der Reiseleiter, forderte uns alle auf uns gegenseitig vorzustellen, da wir nun zwei Tage miteinander verbringen würden.

Wir hatte eine interessante Gruppe erwischte die aus zwei Kanadier, zwei Amerikanerinnen und einem Mann aus Alaska, drei Australiern und einer Engländerin bestanden. Wir waren somit die einzigen Passagiere deren Muttersprache nicht Englisch war.

 

Nach der Vorstellungsrunde wurden uns die Zimmer zugeteilt, die überraschend schön waren. Ein kleiner aber sauberer Raum, mit grossem Bett und anständigem Bad. Zimmernummer 203.

 

Als alle sich wieder am Tisch einfanden, wurden wir mit einem grosszügigen Mittagessen belohnt. Alle Mahlzeiten sind inklusive in der Reise, lediglich die Getränke muss man noch separat bezahlen.

Kajaking in dunklen und hellen Höhlen

Eine blonde Frau in einem gelben Kajak beim Halong Bay.
Stefanie im Kajak.

Nach dem Mittagessen stiegen wir wieder in das kleinere Boot, welches an unserem Schiff befestigt war und fuhren damit zu einem Floss auf dem Wasser. Das Floss wurde auf Schaumstoff befestigt und trieb auf dem Meer. Es war gross, hatte eine kleine Hütte, einige Kajaks und Fischzuchtstellen zu bieten, jedoch keine Toilette!

 

Wir bekamen alle ein Kajak zugeteilt und wie immer, ohne jegliche Instruktion, wurden wir sozusagen ins kalte Wasser gestossen. In der Oberstufen Klasse waren wir mal mit was ähnlichen auf dem Wasser und ich erinnerte mich direkt wieder an die Anweisungen, wie man in etwa paddeln sollte.

Wir kamen schnell und gut voran und konnten die Schönheit der Natur bewundern.

Nie zuvor hatte ich etwas vergleichbares gesehen und ich war beeindruckt von den graugrünen dramatischen Bergen die aus dem Wasser um uns herum ragten. Riesige Vögel kreisten über unseren Köpfe und alles schien so ruhig und tief, wie das Wasser selbst.

Dunkles Bild von einem dunklen Kajak in einer düsteren Höhle am Halong Bay.
Mit dem Kajak durch eine Höhle am Halong Bay.

Wir paddelten durch Höhlen, was nicht allzu schwer war, denn kam man zu nah an den Rand, konnte man sich mit dem Paddel einfach wieder abstossen. Die Höhlen waren überwachsen mit Muscheln und sahen sehr kunstvoll aus. Da das Wasser steigt und fällt, hat es am unteren Teil der Berge mehr Stein abgetragen, was ihnen ein spezielles Aussehen gibt. 

Es war eine sehr entspannende und beruhigende Fahrt, obwohl man die Anstrengung in den Armen spüren konnte.

 

Leider sah man auch Unmengen an Abfall, wie Plastiksäcke und Flaschen, am Rande der Bergufer. Dies trübte die Schönheit der Natur sehr und als ich Viet fragte meinte er, die Sachen werden aus dem Wasser angeschwemmt und stecken im Gestein fest. Da sei leider nichts zu machen.

Für einen Moment glaubte ich tatsächlich, dass das Asiatische Volk nicht selbst Schuld sei an den Bergen Abfall, die wie bisher überall vorfanden.

Dies änderte sich aber bereits als wir mitbekamen, wie die Cruise Crew sämtlichen Abfall an Pet und Verpackungen einfach über Bord warf. 

 

Es ist eine sagenhaft schöne Naturkulisse an dem Halong Bay und ein Verbrechen wie mit ihr umgegangen wird hierzulande!

 

Vietnamesische Hüte Bemalen

Vietnamesische Hütte bemalen auf einem Tisch mit Malfarben.
Simon bemalt seinen Hut geometrisch.

Zurück auf dem Schiff, durften wir auf dem Deck typische vietnamesische Hüte bemalen. Auf der Holzstruktur zu malen war nicht ganz einfach, besonders nicht mit den dicken, zum Teil eingetrockneten Pinsel. Darum grossen Respekt für Simons Kunstwerk, das vor allem von oben sehr zur Geltung kam.

Was habe ich nicht für einen talentierten Ehemann.

 

Wir bekamen Kaffe und Tee serviert und konnten uns miteinander am Tisch unterhalten. Die Gruppe wuchs zusammen und wir hatten einen wunderschönen Tag zusammen.

 

 

Lebensmittelvergfiftung

Mir gefiel es ausgezeichnet auf dem Schiff zu schlafen, es war meine erste Nacht überhaupt. Kein Geschaukel, stattdessen eine wohlige Ruhe auf dem offenen Meer. Wenn da nicht mein Mann gewesen wäre der ständig zur Toilette rannte. Ich begriff lange nicht was los war, bis ich ihn völlig entkräftet auf seinen Knien vorfand und er meinte er müsse sich eine Lebensmittelvergiftung geholt haben.

 

Zum Abendessen gab es eine riesige Vielfalt an Gerichten, eine nach der anderen wurde zu Tisch getragen. Das meiste schmeckte uns nicht sehr und wir pickten uns einzelne Sachen heraus die wir dann assen. So kam es auch das Simon Gerichte ass, die ich vielleicht nur probierte. Lediglich ein einzelnes Stück könnte bereits verseucht gewesen sein, man kann es nicht einschätzen. Lebensmittelvergiftungen kommen sehr häufig vor in Südostasien.

 

Nach dem Abendessen blieb unsere Gruppe am Tisch sitzen und spielte Karten, was ganz toll war. Da der Kühlschrank ausgestiegen war, wurde das Bier mit den Fischen gekühlt. Das konnte man an den Bierdosen gut schmecken und die Männer wischten sie lediglich ab. Wer weiss ob die Dose nicht mitten in einem aufgeschnittenen Fisch lag. Alles war hier möglich.

So genial der Abend auch mit der Gruppe und dem Fischbier war, die Nacht war schrecklich.

 

Auf der Reise trug ich Unmengen von Medikamenten mit und dachte immer wieder beim ständigen packen, ob dies wirklich nötig sei. Von Fiebersenkungsmittel bis Antibiotika hatten wir alles dabei, für alle Fälle. Wäre es nicht besser gewesen, Medikamente nach Bedarf auf der Reise zu kaufen, stattdessen trage ich sie von Ort zu Ort ohne Nutzen. Platz im Gepäck ist Mangelware.

Hier kam der Momente an dem ich endlich dankbar war, das ganze Zeug bei mir zu haben. Wo hätte ich auf einem Schiff, mitten auf dem Meer, Medikamente her bekommen?!

Ich gab Simon etwas gegen Durchfall und gegen Erbrechen. Er blieb liegen, als ich um 7:30 Uhr Frühstücken ging, wollte auch keine Suppe oder Banane zu sich nehmen. Nach dem Frühstück mussten wir das Boot aber verlassen und so half ich ihm sich zu waschen und seine Sachen zu packen.

Er war so schwach, dass er noch nicht mal sein Gepäck tragen konnte. So brachte ich unsere beiden Deuter Rollrucksäcke und unsere Tagesrucksäcke aufs kleine Boot rüber, während der geschwächte Simon kaum selbst das Boot besteigen konnte.

 

Wir kamen auf der Insel Cat Ba an, die völlig verlassen schien und die auch weit und breit keine Läden, geschweige denn eine Apotheke zum Vorschein brachte. Wir bestiegen einen Bus der über eine sehr holprige Landschaft fuhr. Keiner unserer Gruppe war sonst krank und so durften Simon und ich nach vorne einsteigen. Er liess das Fenster hinunter und sah furchtbar aus. Das Brechmittel verlor seine Wirkung und er bat den Fahrer anzuhalten, draussen übergab er sich lange Zeit. Viet starte mich an, sich wohl fragend warum ich nicht hinterher ging. Darauf stieg er aus und klopfte Simon auf die Schultern, der ihn weg stiess. In einer Beziehung kennt man die Bedürfnisse des anderen und mir war bewusst, dass er in dieser Situation in Ruhe gelassen werden wollte.

 

Wir kamen bei einem Naturschutzgebiet an, wo eine Wanderung zum Berg vorgesehen war, der Cat Ba National Park. Simon setzte sich dort gleich in einen Klappsessel und die Gruppe wurde instruiert. Nun war es an mir zu entscheiden ob ich mitging, für Simon war es nämlich nicht möglich in seinem Zustand. Ich war aber der Annahme, dass er schlafen möchte und seine Ruhe wünscht, was er auch bestätigte. Ich kaufte ihm Wasser, Cola und Chips und legte ihm seine Medikamente bereit. Ich fragte Viet wo die Toilette sei, die für ihn zugänglich wäre und er zeigte auf den grossen offenen Wald. 

Na toll! Ich liess ihm alle Servietten und Feuchtpapier zurück und machte mich mit der Gruppe auf zur Wanderung.

Armer Simon!

Cat Ba National Park

Meine ERste Reise ohne Simon

Diverse Leute lachen in die Kamera auf dem höchsten Punkt des Bergs des National Parks Cat Ba.
Einige Freunde auf dem Berg des National Parks.

Als ich mich auf die Wanderung begab wurde mir bewusst, dass ich seit Wochen das erste Mal etwas ohne Simon unternahm. Es fühlte sich seltsam an. Zwei Mal war er eines Abends etwas trinken gegangen und ich blieb lieber zu Hause, auch da waren wir getrennt. Aber bisher hatte ich noch nie etwas unternommen, bei dem er nicht dabei war.

Obwohl ich unter anderen mit den Leuten unterwegs war, die ich vom Schiff bereits kannte, gehörte ich ja nicht automatisch zu ihnen. Sie selbst waren Paare oder Freunde auf Reisen.

Ich musste mich kurz orientieren und feststellen, dass es völlig okay war so wie es war. Ich stieg den Berg hinauf, was mir den Atem raubte und weswegen ich auch keine Konversation suchte. 

Sobald ich irgendwo ankam, kannte ich auch jemand und wenn mir danach war, sprach ich mit den Leuten, es war ganz angenehm.

 

Reisende sind grundsätzlich offene Menschen und wo man sich auch befindet, man kann mich ihnen ins Gespräch kommen. Ich fühlte mich integriert, soweit das überhaupt nötig war. 

 

Zuoberst angekommen, hatte man eine traumhafte Aussicht und ich war froh, dass ich die Wanderung erleben konnte. Erschöpft vom Aufstieg und zufrieden, dass man es geschafft hat, stellt sich ein entspanntes, glückliches Gefühl ein.

Die Leute schossen Bilder von sich und während ich mir dachte, dass mir dieser Partner gerade fehlt, bot mir Sydney an ein Foto von mir zu machen.

Als wir uns dann auf einem Stein niederliessen und einige dazu kamen, schlug jemand vor ein Gruppenfoto zu machen. Eine schöne Erinnerung an mein bisher einziges Erlebnis ohne Simon.

Aussicht auf dem Berg des National Parks, frau streckt die Arme aus.
Stefanie auf dem Berg des National Parks.

Als wir wieder zurück liefen, was natürlich viel entspannter war, kam ich mit einigen Menschen ins Gespräch. Ich unterhielt mich mit Amerikaner und Kanadiern über die diversen Länder, ihre Politik und Armeen. Es war sehr spannend zu hören, wie es anderswo abläuft. Doch jedesmal komme ich zum Entschluss, dass ich sehr zufrieden bin mit der Schweiz. 

 

Tatsächlich war dieser Austausch der erste bei dem ich feststellen konnte, wie ich als Person und nicht als Paar ankomme. So war diese Wanderung für mich wertvoll gewesen und mir kam der Gedanke, dass Simon vielleicht auch deswegen etwas erwischt hatte, damit unsere Wege sich einmal trennten.

 

Ich lief zurück zum Klappsessel wo ich ihn zurück gelassen hatte, aber er war nicht da und ich erschrak. Er hatte keine Simkarte und war nicht einfach zu erreichen. Ich suchte umher und jemand lief zu mir, sagte 'Friend' und zeigte auf einen Bus. Der Busfahrer schlief und als ich einstieg, fand ich in der hintersten Reihe Simon schlafend. Es ging ihm einigermassen besser und als wir mit dem Bus weiter fuhren, mussten wir zum Glück nicht erneut anhalten.

 

Wir fuhren zu einem einfachen Restaurant, wo Simon vom Geruch des Essen auch gleich schlecht wurde. Ich hatte mich mit ihm alleine an einen Tisch gesetzt, damit er gleich wieder aufstehen konnte, für alle Fälle.

Als er gleich davon lief und Viet fragte, ob er eine Schlafmöglichkeit für ihn habe, sass ich wieder alleine am Tisch.

Darauf nahm ich meinen Teller und setzte mich zu den anderen, die mich herzlich aufnahmen. 

jin shin jyutsu

Nachdem Essen machte ich mich gleich wieder auf die Suche nach Simon, den ich lustigerweise im Ehebett der Restaurant Besitzer fand, welches wie die meisten Betten in Asien, einfach zu kurz für ihn war. Gegenüber im Zimmer stand noch ein Bett, indem ein Vietnamese am Schlafen war. Die Situation war irgendwie bizarr, aber amüsant.

 

Als Simon so dalag nahm ich seine Füsse und fing mit eine Jin Shin Jyutsu Therapie an. Dies ist eine japanische Heilkunst die auch Heilströmen genannt wird.

Als ich in der Schweiz vor einigen Jahren bei einer Naturheilpraktikerin war, die diese Methode an mir angewandt hatte, konnte ich eine Erdung im Körper erleben, die mich so sehr beeindruckt hatte, dass ich mich entschloss diese zu erlernen.

 

Bei Creating Space in Zürich hatte ich dazu diverse Kurse besucht. Ich wollte vor allem diese Technik für mich lernen, hätte mir aber auch vorstellen können, sie in meinem Geschäft anzuwenden, wozu es aber nie kam, da ich mich für einen weiteren Zusatz entschied.

 

Nun war eine gute Gelegenheit gekommen, diese Methode anzuwenden und ich spürte wie sich diverse Blockaden in seinem Körper lösten und alles in einen Fluss kam. Als ich nach 30 Minuten fertig war, mussten wir auch schon weiter, doch ich hatte den Eindruck Simon wirkte viel erholter. 

 

Der Bus liess uns bei einem Steg am Cat Ba raus und ein kleines Wassertaxi fuhr uns zur Privat Insel Cat Ong wo wir eine weitere Nacht bleiben würden.

Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst und wird auch Heilströmen genannt. Man legt die Hände auf bestimmte Energiepunkte des Körpers mit dem Ziel, Energieblockaden zu lösen. Mit dem Heilströmen Jin Shin Jyutsu aktivieren Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und können sich selbst – jeden Tag und überall – Wohlgefühl und eine bessere Gesundheit schenken.Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst und wird auch Heilströmen genannt. Man legt die Hände auf bestimmte Energiepunkte des Körpers mit dem Ziel, Energieblockaden zu lösen. Mit dem Heilströmen Jin Shin Jyutsu aktivieren Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und können sich selbst – jeden Tag und überall – Wohlgefühl und eine bessere Gesundheit schenken.Jin Shin Jyutsu ist eine japanische Heilkunst und wird auch Heilströmen genannt. Man legt die Hände auf bestimmte Energiepunkte des Körpers mit dem Ziel, Energieblockaden zu lösen. Mit dem Heilströmen Jin Shin Jyutsu aktivieren Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und können sich selbst – jeden Tag und überall – Wohlgefühl und eine bessere Gesundheit schenken.

Bungalow auf der Privat Insel Cat Ong

Die Insel Cat Ong war klein und süss, sah von weitem wie eine einzige Baustelle aus und war von nahmen zum Glück hübscher. Wir bezogen ein sehr schönes Bungalow direkt am Meer, mit einem grosszügigen Bad. Im hinteren Raum war ein romantisches blau bezogenes Bett mit Muschelverzierungen an der Wand und im vorderen Bereich befand sich ein Sofa, ein Sessel und ein Tischchen.

 

Simon legte sich direkt auf das Sofa und schlief ein. Ich ging mit der Gruppe auf eine zehn minütige Wanderung auf die andere Seite der Insel. Es sei die Sonnenuntergang Seite, von der wir aber nicht viel sahen, da der Himmel nach wie vor grau war. 

 

Wir sassen dort, schauten ins Meer und einige warfen Steine rein. Es gab förmlich nichts auf dieser Seite, keine Feuerstelle, keine Bänke oder Stühle, einfach nur Sand und Meer.

Nach einiger Zeit fingen wir an zu frieren und fragten uns, wann wir endlich zurück gingen, denn es war alles andere als spannend.

 

Doch Viet hatte nicht vorgesehen, dass wir den Weg zurück liefen und bestellte ein Wassertaxi das uns zurück bringen würde. Es dauerte eine volle Stunde bis es endlich kam, die Sonne war untergegangen, es war unerträglich kalt und wir mussten durchs Wasser um das Boot zu besteigen. Netterweise trugen die Männer uns zum Boot, damit wir nicht nass wurden. Auf dem Boot selbst war es dank dem Wind noch kälter und so kamen wir zu spät zum Essen, endlich wieder bei unseren Bungalows an.

 

Ich rannte zu unserem um Simon zu wecken, der sich mit einer warmen Dusche erfrischt hatte und gut aussah. Die ganze Gruppe hatte sich so sehr gewünscht, vor dem Essen warm duschen zu können, da es auf dem Hibiscus Cruise nicht genügend Warmwasser gab. Jetzt mussten wir aber direkt zum Restaurant gehen, noch immer stinkend von der Wanderung des Tages und frierend von der völlig überflüssigen kleinen Wanderung des Abends.

Das Abendessen war essbar und die Gruppe hatte einen fröhlichen Austausch. Trotzdem verschwanden alle wahnsinnig schnell vom Tisch, höchstwahrscheinlich um endlich duschen zu können. Auch ich war dankbar als ich endlich unter einer langen, warmen Dusche mit Druck stand und den Abend damit beenden konnte. Ich schlief herrlich so direkt am Meer.

 

Am nächsten Morgen gab es erneut um 7:30 Uhr Frühstück und danach mussten wir auschecken. Mit zwei kleinen Wassertaxis wurden wir wieder hinüber zum Cat Ba gebracht. Leider hatten wir nicht allzu viel von unserem schönen Bungalow am Meer gehabt. Drüben angekommen, trennten sich unsere Wege von der Gruppe die zurück nach Hanoi gebracht wurde. Wir hatten uns entschieden direkt nach Ninh Binh weiter zu fahren. Wir tauschten zum Glück mit allen noch unsere Social Medias aus, denn wir hatten echte Freundschaften geschlossen.

Fazit

Die Reise am Halong Bay fand ich schön und empfehlenswert. Die Naturkulisse ist wahnsinnig eindrücklich.

Eine Nacht auf dem Schiff zu übernachten fand ich eine spannende Erfahrung, die man mal gemacht haben muss. Es spricht nichts dagegen mit der Ocean Tour zu buchen, nicht einmal die Lebensmittelvergiftung, denn ich denke, die kann man sich hierzulande einfach überall holen.

 

Das wertvollste, aber nicht übertragbare Erlebnis waren aber, die Menschen die wir kennenlernten und die für uns zu wahren Freunden wurden, die wir wiedersehen würden.....

Menschen auf einem Schiff auf dem Halong Bay.
Unsere Freunde auf der Hibiscus Cruise.